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Was tun bei Grundfuttermangel

Was tun bei Grundfuttermangel?

Extreme Trockenheit sowie Überschwemmungen und Vermurungen führen in Teilen Österreichs zu Mindererträgen oder zu totalen Ernteausfällen. Die meisten Betriebe haben Tierhaltung und Futtergrundlage eng aufeinander abgestimmt, wenn nun Grundfutter fehlt ist guter Rat gefragt:

Was ist zu beachten:


• Welche Vorgaben bestehen durch Bio-Richtlinien, Bio Austria Standard oder privaten Vermarktungsstandards des Lebensmittelhandels?

• Wo gibt es Bio-Grundfutter, wie leicht ist Bio-Grundfutter verfügbar?

• Welche formalen Erfordernisse sind vor einem Zukauf von konventionellem Grundfutter zu erfüllen?

Vorgangsweise:

1. Gespräch mit Bioberater oder Biohotline oder Kontrollstelle zwecks richtlinienkonformen Zukaufs.

2. Futter von Umstellungsbetrieben: bis zu 40% der Jahresration darf Umstellungsfutter eingesetzt werden. Unbedingt Futtermittel-Lieferschein verwenden, Bio-Zertifikat des Herkunftsbetriebes kontrollieren.

3. Tierbestand eventuell verringern

4. Ist kein Bio-Futter regional verfügbar, und möchte man konventionelles Futter zukaufen, muss bei der Lebensmittelaufsicht der Landesregierung eine Meldung über die Schäden und ein Ansuchen um Genehmigung eines konventionellem Futterzukaufs gestellt werden. Die Ansuchen sind nur einzelbetrieblich möglich, es gibt keine generelle Erlaubnis für bestimmte Regionen.

Kontakt: Land Steiermark, Referat Lebensmittelaufsicht, Frau Ulrike Bayer, Telefon: +43 (316) 877-3541, E-Mail: ulrike.bayer@stmk.gv.at

Entschädigung durch Katastrophenfond: Bei Schäden durch Überschwemmungen und Vermurungen kann bei der Gemeinde ein sg. Privatschadensausweis (Antrag für Entschädigung) gestellt werden. Die Schäden möglichst gut durch Fotos und Arbeitszeitaufzeichnungen dokumentieren.

Rekultivierung des Grünlandes: Betroffene Betriebe melden sich bei  Hermann Trinker 0664-602596-5125 für eine Beratung über die Maßnahmen zur Rekultivierung des geschädigten Grünlandes an.Biobetriebe dürfen konventionelle Saatgutmischungen verwenden. Die Lieferscheine und Sackanhänger müssen aufbewahrt werden. Entscheidend ist die richtige Auswahl des Saatgutes nach Boden, Seehöhe und Nutzungsart. Nicht das billigste Saatgut kaufen sondern mit Bioberatung rücksprechen.

Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik - öffentliche Konsultation

Seit 2. Februar 2017 besteht insgesamt 12 Wochen lang für jedermann die Möglichkeit, sich in Form einer öffentlichen Konsultation zur Gemeinsamen Agrarpolitik zu äußern.

Die Meldungen werden von der Europäischen Kommission berücksichtigt und für die Programmplanungsperiode 2021 bis 2027 herangezogen.

Anbei der Link für die öffentliche Konsultation zur gemeinsamen Agrarpolitik, wo jeder seine Meinung, Vorschläge einbringen kann.

Hier der Link: https://ec.europa.eu/agriculture/consultations/cap-modernising/2017_de 

Tierwohl - Selbstevaluierung

Das Thema "Tierwohl" bekommt in den Medien und im Handel immer mehr Bedeutung. Einige Handelsketten bieten auch in Österreich bereits Produkte aus "tierwohlgeprüfter" Erzeugung an. Um die Qualität das Tierwohls auf Biohöfen zu verbessern, sind alle Verbandsmitglieder aufgerufen die Selbstevaluierung durchzuführen und die Erhebungsbögen an die Biolandwirtschaft Ennstal zu senden.

Das Handbuch zur Evaluierung wurde schon 2015 allen Betrieben zugeschickt und ist gemeinsam mit den Erhebungsgsbögen auf der Homepage zum Download.

Handbuch Rinder

Erhebungsbogen Rinder

Tierwohlkurse siehe Kursprogramm


Geflügelpest Info Jänner 2017 - Stallhaltepflicht am 25.3.2017 aufgehoben!!!

Aktuelle Infos zur Gflügelpest finden sie hier:

Artikel LKÖ: DDI Sylvia Maria Schindecker und Mag. Max Hörmann

 Bio-Status und Aufstallungspflicht für Hausgeflügel

Aufgrund der massiven Ausbreitung des Geflügelpest Virus H5N8 in Europa hat das dafür zuständige Bundesministerium für Gesundheit und Frauen eine Stallhaltungspflicht für Hausgeflügel für ganz Österreich ab 10. Jänner 2017 verordnet. Diese wird für drei Monate gelten. Das bedeutet, dass zum Schutz der heimischen Geflügelbestände gemäß Geflügelpestverordnung Biosicherheitsmaßnahmen zu treffen sind.

Diese betreffen insbesondere:

• Unterbringung in geschlossenen Haltungseinrichtungen, die zumindest nach obenhin abgedeckt sind,

• Die Tränkung der Tiere darf nicht mit Wasser aus Sammelbecken für Oberflächenwasser erfolgen,

• Reinigung und Desinfektion von Beförderungsmitteln, Ladeplätzen und Gerätschaften hat mit besonderer Sorgfalt zu erfolgen,

• Die Tierhalter haben vermehrtes Augenmerk auf die Gesundheit der Bestände zu legen und allfällige Veränderungen (wie z.B. Rückgang der Legeleistung, Abfall der Futter- und Wasseraufnahme und erhöhte Sterblichkeit) umgehend dem betreuenden Tierarzt bzw. der Behörde zu melden.

Das heißt, dass auch für Biotiere der Auslauf verboten ist und die Tiere in Stallungen untergebracht werden müssen. Dabei wird der Bio-Status der Tiere durch die Aufstallungspflicht nicht beeinträchtigt. Das Geflügelfleisch und die Eier können weiterhin - sofern ein gültiges Bio-Zertifikat vorliegt - biologisch vermarktet werden. 

Bio Award 2016

Der Bio-Award 2016 in der Steiermark

Bio Ernte Steiermark zeichnet Bio-Betriebe aus, die sich besonders im Sinne von "Wir schauen aufs Ganze" engagieren und vergibt bereits zum fünften Mal den beliebten Bio-Award. Gewürdigt werden dabei jene Biobäuerinnen und Biobauern, die herausragende Leistungen für den steirischen Bio-Landbau erbringen, mit ihrem engagierten, nachhaltigen Verhalten besonders aufs Ganze schauen und den Mehrwert der biologischen Landwirtschaft sichtbar machen.

Finalisten

Aus einer Reihe von vorgeschlagenen Bio-Betrieben hat eine Fachjury folgende drei Betriebe als Finalisten ausgewählt:

  • Familie Thünauer, St. Johann im Saggautal, Bio-Wein und Säfte
  • Familie Baumann, Weißenbach an der Enns, Mutterkuh und Beherbergung
  • Familie Pöllabauer, Gasen, Bergkräuter und Hochlandrinder


Sendetermine ORF Steiermark, jeweils um 18:55 Uhr direkt vor Steiermark heute

  • Dienstag 13. September 2016, Bio-Betrieb Pöllabauer
  • Donnerstag 15. September 2016, Bio-Betrieb Thünauer
  • Sonntag 18. September 2016, Bio-Betrieb Baumann

Informationen und Abstimmung


Seit 11.9.2016 kann unter www.bio-award.at sowohl Information über die drei Finalisten eingeholt als auch gleich für den Favoriten gevotet werden.

Wer die meisten Stimmen bekommt, gewinnt!


Preisverleihung

Die feierliche Preisverleihung findet im Rahmen des Bio-Festes Graz am Freitag, den 30. September 2016 ab 18.30 Uhr am Grazer Hauptplatz statt.

Bio-Weide-Jungrind : Die Richtlinie für Ja Natürlich.

Fleisch vom Biojungrind ist eine Delikatesse und wird über verschiedene Markenprogramme vermarktet. (Foto: Trinker)
Mutterkuhbetriebe erzeugen Einsteller oder hochwertige Nutzrinder zur Schlachtung. Die Vermarktung von Mutterkuh-Jungrindern aus biologischer Erzeugung bringt höhere Deckungsbeiträge als der Verkauf von Einstellern. 
Ein Umstieg auf  Mutterkuhhaltung soll aber wohl durchdacht und gut geplant sein. Eine Beratung durch den Bioberater gehört dazu: Richtlinien zu Haltung und Fütterüng, Management, Vermarktung der Tiere und vor allem Kostenbewußtsein sind wichtig und werden im Beratungsgespräch ausführlich behandelt.           Kontakt zum Berater:                                 Die Richtlinie für die Vermarktung über Ja Natürlich finden sie hier.

ÖPUL Programmänderungen genehmigt

Nachdem die EU-Kommission Anfang Mai alle geplanten Programmänderungen im ÖPUL und in der Investförderung genehmigt hat, erfolgte Anfang dieser Woche die Genehmigung der angepassten nationalen Sonderrichtlinien. BIO AUSTRIA hat sich auch für Programmänderungen eingesetzt.

Die Öpul Fachinfo von BIO AUSTRIA

Sonderrichtlinie Öpul 2015

Anhang zur Sonderrichtlinie

Information zur Programmanpassung

Ab wann gelten die Neuerungen? Die Änderungen, die das ÖPUL betreffen, treten erst mit 1. Jänner 2017 in Kraft. Für Landwirtinnen und Landwirte besteht mit dem Herbstantrag 2016 noch die Möglichkeit, neu in die Bio-Maßnahme und kombinierbare Maßnahmen ab dem Förderjahr 2017 einzusteigen.

 Bei einem Neueinstieg in mehrjährige Maßnahmen wird der Verpflichtungszeitraum bis Ende 2021 andauern. Die Änderungen, die die Investförderung betreffen, sind bereits jetzt wirksam bzw. gibt es eine rückwirkende Anwendung der Sonderrichtlinie ab 1. April 2016.

Biorichtlinien: der neue BIO AUSTRIA Standard

Die Biolandwirtschaft ist eine durch weltweit gleiche oder ähnliche Richtlinien geregelte Form der Landwirtschaft. Ursprünglich wurden diese Regeln von den Bauern entwickelt um die Philosophie der schonenden Bio-Betriebsweise zu vereinheitlichen und um den Konsumenten ein klares Bild davon zu geben, was denn hier nun anders oder besser ist.

 Bio hat sich weiterentwickelt, und heute wird die Biolandwirtschaft in Österreich durch EU-Verordnungen, Lebensmittelcodex, Verordnungen des Gesundheitsministeriums und durch Verbandsregeln von Bio Austria geregelt.


Den neuen aktualisierten BIO AUSTRIA Standard finden sie hier.

Der BA-Standard gilt für die Erzeuger von Biomilch und JaNatürlich-Jungrinder und ist auf dem gesamten Betrieb anzuwenden.