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BIO-Produkte erkennen

Es gibt klare gesetzliche Regelungen und genaue Kontrollen,
die BIO garantieren.

Der Bio-Hinweis Nur Bio-Produkte dürfen die folgenden Bezeichnungen tragen
  • aus (kontrolliert) biologischem (ökologischem) Anbau (Landbau)
  • aus (kontrolliert) biologischer (ökologischer) Landwirtschaft

Zertifizierung

Ein durchgängiges Kontrollsystem vom Saatgut bis zum Teller gibt größtmögliche Sicherheit, dass Biologische Nahrungsmittel überall auf der Welt nach denselben ökologischnachhaltigen Prinzipien erzeugt werden.

Kontrolle von biologischen Produkten

Mindestens einmal jährlich werden alle Biobauern, Verarbeitungsbetriebe und Händler auf die Einhaltung der Vorschriften für den Biolandbau kontrolliert. Falls es bei einer Kontrolle zu Beanstandungen kommen sollte, werden Sanktionen vergeben und meist weitere, unangemeldete Nachkontrollen vorgenommen. Alle 7 Bio- Kontrollstellen Österreichs sind unabhängig und werden von der Lebensmittelbehörde eines Bundeslandes mit der Kontrollaufgabe betraut. Die beschriebenen Bio-Gütesiegel sind die in Österreich meist verbreiteten Kennzeichen. Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe von Handelsmarken.

Kennzeichnung von Bio-Produkten


Nur wo Bio drauf steht ist Bio drin. Will man auf Nummer sicher gehen, dass man es tatsächlich mit Bio-Qualität zu tun hat, sollte man sich einzig und alleine an den Parametern der offiziellen Bio-Kennzeichnung orientieren. Bio-Kennzeichnung Bio-Produkte müssen gemäß EU-Bio-Verordnung (834/2007 und 889/2008 i.d.g.F.) sowie der nationalen Leitlinien (wie den österreichischen Lebensmittelcodex Kapitel A8) dazu entsprechend gekennzeichnet werden. Neben der Bio-Bezeichnung auf dem Produkt muss das grüne (oder schwarze) EU-Bio-Logo, die BioKontrollnummer und das Erzeugerland angegeben sein.

Vorsicht Bioschmäh!

Auf regionalen Bauernmärkten ist nicht jeder Bauer ein zertifizierter Biobauer. Auch auf Verpackungen sind Angaben wie "naturnah" oder "von glücklichen Hühnern" keine Hinweise auf Bioprodukte, wenn die offizielle Bio-Kennzeichnung fehlt.

Was auf dem Etikett von Biolebensmitteln stehen muss

Bio- in der Bezeichnung (z.B.Bio-Milch oder Milch aus biologischer Landwirtschaft) Der Code der Bio-Kontrollstelle z.B.:
  • AT-BIO-301 (alt: AT-N-01-BIO)
  • AT-BIO-401 BIOS - Biokontrollservice Österreich
  • AT-BIO-402 Lacon GmbH
  • AT-BIO-501 Salzburger Landwirtschaftliche Kontrolle GmbH (SLK)
  • AT-BIO-902 SGS Austria Controll-Co.GesmbH
  • AT-BIO-701 Kontrollservice BIKO Tirol (BIKO)
  • AT-BIO-901 LVA GmbH 
  • AT-BIO-902

EU-Bio-Logo (grün oder schwarz) Kennzeichnung der Herkunft

Im gleichen Sichtfenster wie das EU - Biologo und die Bio-Kontrollnummer steht das Herkunftsland des Produktes. Zum Beispiel:

  • Österreichische Landwirtschaft
  • EU Landwirtschaft
  • Nicht-EU Landwirtschaft

Bio-Gütesiegel

Ein weiteres sicheres Indiz für kontrollierte Bio-Qualität ist das Österreichische AMA Bio- Gütesiegel. Bio-Gütesiegel finden sich häufig auf Bio-Produkten, sind aber nicht verpflichtend. Mit Abstand den größten Bekanntheitsgrad unter Österreichs Bio-Gütesiegeln hat das AMA-Biozeichen. Das AMA-Biozeichen gibt es in zwei Varianten: Rotes AMA-Biozeichen:

Bei der Verwendung des roten AMABiozeichens müssen die wertbestimmenden landwirtschaftlichen Rohstoffe zu 100% aus Österreich stammen. Schwarzes AMA-Biozeichen (ohne Ursprungsangabe) Das AMA-Biozeichen ohne Ursprungsangabe garantiert die biologische Landwirtschaft und den kontrolliert biologischen Anbau der Rohstoffe des Lebensmittels aber aus dem Ausland.

Warum kosten Bio-Produkte mehr?


Die besondere Art der Produktion beinhaltet höheren händischen und mechanischen Aufwand, geringere Erträge auf den Feldern sowie langsameres Wachstum der Tiere und höheren Platzbedarf im Stall. Biotiere werden mit teurerem heimischem Biofutter gefüttert, billiger Gensoja aus Übersee ist ausgeschlossen! Zudem muss der Biobauer die Kontrollkosten selber bezahlen.

Wenn man die Vorteile für unsere Umwelt - Bodenschutz, Klimaschutz und Wasserschutz mitrechnet, ist Bio immer seinen Preis wert!